Spielplan der TheaterScheune

Zu unserem großen Bedauern muss der Spielbetrieb aufgrund der momentan geltenden Corona-Regeln bis Ende Dezember ruhen. Dann soll es mit dem nachfolgenden Programm weitergehen – hoffentlich.

2022


Freitag 21. Januar 19.30 Uhr 

Samstag 22. Januar 19.30 Uhr 

„Hexe Baba Jaga“

Szenenfoto
Dietmar Blume als Gruselhexe

„Kult“ mit allem, was wir lieben. Wassilissa und Iwan kämpfen um Ihre Liebe – Mit der Hilfe ihres Freundes Mischka, der Bär, und natürlich spielt die böse Hexe Baba Jaga auch mit.

Wer erinnert sich nicht an das Märchen von der gemeinen Hexe Baba Jaga in ihrem Häuschen auf Hühnerbeinen; bangte nicht um Wassilissa; fieberte nicht mit dem kleinen Iwanuschka, der mutig und mit List den Kampf gegen das Böse aufnahm?

All das wird wieder lebendig in einer phantasievollen Nostalgie Inszenierung.


„Geschichten-Blockstube“

Freitag 11. Februar 19.30 Uhr

Samstag 12. Februar 19.30 Uhr 

Rotkäppchen – Rum – und der Wolf

 

Rum erfreut sich zunehmender Beliebtheit und wir widmen diesem außerordentlichen Destillat einen besonderen Abend.

Unsere Blockstube wartet auf Ihren Besuch, um Sie herzlich zu unterhalten. Zwischen der Geschichte, die in allen Facetten der Bühnenkunst dargeboten wird, und dem 230 Jahre alten Webstuhl finden Sie Geschmackserlebnisse der Karibik, des rauen Schottlands und genüssliche Kleinigkeiten.

Karten nur per E-Mail an geschichtenblockstube@gmail.com oder das Theater-Telefon unter 03586 7656557.

So war es einmal. Wir laden Sie ein, in einer originalen fast 300 Jahre alten Oberlausitzer Blockstube mit uns am Holzwebstuhl zu sitzen und beim flackernden Kaminschein Geschichten aus dem 18. Jahrhundert zu lauschen. Geschichten, die in alten Zeiten schon mehr als spannend waren.


Freitag 25. März 19.30 Uhr

Samstag 26. März 19.30 Uhr

Irischer Lebenslauf – Eine Insel-Groteske

Aberwitzige Farce mit skurril aufbereiteten Bildern

 

Mit skurril aufbereiteten Bildern und jeder Menge Kokolores wird eine Familiengeschichte erzählt; als aberwitzige Farce über das Leben in Irland, über Verrat und Liebe, über Hunger und Whisky und Kartoffeln.

Dietmar Blume spielt selbst den Großvater und den irischen Geschichtenerzähler. Für andere Rollen halten Puppen und außerirdisch anmutende Skulpturen, künstlerische Fotos und vieles mehr aus dem Atelier der Berliner Ausstatterin Susanne Wieltsch her.

Grundlage des Stückes: „Irischer Lebenslauf“ (Das Barmen) von Flann O´Brien. Es geht um die große Hungersnot 1741 bis 1745 in Irland, in der die regierenden Engländer mit willkürlichen Regeln ihre Macht ohne Realitätsbezug und Mitgefühl gegen die Iren ausübten.

Alles in allem echt Irisch, echt Flann O’Brien und echt staunenswerter Unsinn. Zu guter Letzt wird in der Pause der Lieblingswhisky von Königin Elisabeth, „Royal Lochnager“, vom Publikum vernascht.

Text und Spiel: Dietmar Blume
Regie:
Dieter Desgranges
Ausstattung:
Susanne Wieltsch

Gefördert durch die Landeshauptstadt Saarbrücken, Ministerium für Bildung Kultur und Wirtschaft des Saarlandes sowie Saartoto


Freitag 03. Juni 19.30 Uhr

Samstag 04. Juni 19.30 Uhr

Sonntag 05. Juni 19.30 Uhr 

„Eine Spur von Wasser“

Eine Oberlausitzer Geschichte über drei Generationen

 

Ein alter Weber sitzt in seiner Blockstube an seinem Generationen alten Webstuhl. In den Händen hält er eine verdorrende Kartoffelpflanze, sie wird gestreichelt und gepflegt, denn alle Hoffnung ruht auf ihr.
In anderen Städten streiken die Weber. Er erzählt von seinen Nöten, dem Hunger, bedingt durch den Kartoffelpilz und die Kartoffelfäulnis. Es ist das Jahr 1842 und lange anhaltende Trockenheit lässt nicht nur die Gemüsegärten der Weber verdorren, sondern es sind auch fast alle Brunnen schon ausgetrocknet. Die Bevölkerung wird geplagt von Durst und Hunger, Menschen sterben. Und Weber Günther hütet und beschützt seine letzte Kartoffelpflanze, erzählt von Erinnerungen an die Jugend und Träume für die Zukunft.
Ihm erscheint ein Fabelwesen, zeigt einen neuen Weg, einen Weg der Hoffnung in die Zukunft.
Dann, mitten im Weben einer Stoffbahn, fällt Günther auf: „Der Faden säuselt und reißt, etwas Wasser könnte helfen. Aber woher nehmen?“ Im Keller stößt er bei der Suche nach Wasser auf einen seltsamen, bislang verborgenen Schacht. Daraus kommt ein golden schimmerndes Leuchten und er fasst neuen Mut, denn er deutet seinen Fund als gutes Zeichen. Entschlossen und voll Hoffnung steigt er mit seiner Familie in den geheimnisvollen Schacht, um mit ihr in eine neue Welt zu gehen, vergisst dabei auch nicht, seine letzte Kartoffelpflanze mitzunehmen.


So wird die „Sage vom verlorenem Kind am Kottmar“ geboren, als der Weber Günther und seine Familie einer Spur von Wasser in den Untergrund folgen, hinein in eine hoffnungsvolle Zukunft.
Und so beginnt in der TheaterScheune Neugersdorf eine Geschichte, die in drei Jahrhunderten spielt, an drei Orten und die endet in einem Ausblick: mit einer Vision des künftigen Oberlausitzer Lebens …

Mit Dietmar Blume (Spiel und Regie), Seraphina Schönherr (Spiel) und Eric Falcherow (Musik und Spiel)
Ausstattung der drei Bühnen und Kostüme: Susan Wieltsch
Technik: Lutz Kemna
Video: Niklas Wieltsch

Gefördert durch:

Eine kleine Bilderschau

Anklicken für die Komplettansicht


Videoaufzeichnung auf YouTube

„Wasser Unter –
Männergespräche auf dem Fluss“

Ein Stück für Puppen, einen Puppenspieler und Technik – Kein Geist. Fassung mit reduziertem Sarkasmus.

Die Aufzeichnung des Stückes finden Sie in unserer Videoübersicht

Dieser Abend spielt sich um das Wasser, Männer und den Tod ab. Ein Western auf dem Friseurstuhl.
„Wasser Unter – Männergespräche“, inspiriert von einem Rohrbruch im Theater und erhöhtem Lebensgefühl des Wassers. Eine traumhaft verdichtete Bootsfahrt mit Frischegarantie, umgeben von ordentlich wegzuwerfender Folie und ausgesuchten synthetischen und wesentlichen Düften.
Männliche Gespräche und Erfolgslieder, Kälteklappern und Angstzittern. Das Naumburger Krokodil mitten im Lebenselixier.

Eine Geschichte ohne Sex. Auch kein Missbrauch von operativen Puppen. Deshalb entstehen nur 5 (in Worten fünf) Krötchenfragen:
Was hat das Wasser in, auf und über der Erde zu suchen?
Warum schwimmt das Wasser auf der Erde?
Warum schwimmt Whisky auf dem Boot?
Was hat die Anlasser-Batterie unter Wasser zu suchen?
Was verstehen Männerbeine schon vom kalten Wasser?

und eine (in Ziffern 1) Antwort:
Ohne Wasser geht nichts, nicht mal der Tod!

„Männergespräche“ wurde gefördert durch die Stadt Saarbrücken und Lotto Saartoto.


Theaterkarten

Bis auf weiters werden die Karten nicht über die Theaterkasse in Martl’s Boutique, sondern telefonisch über 03586 7 65 65 57 oder per E-Mail an geschichtenblockstube@gmail.com
bestellt und erworben.